Rheinfelden
Trotz Regen: Der Flohmarkt im Städtli ist auch so ein Besuchermagnet

Der Rheinfelder Flohmarkt hat seine Stammgäste: Trotz Regen gab es eine Rekordbeteiligung mit knapp 150 Verkaufsständen in Gassen und auf Plätzen.

Peter Rombach
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Flohmarkt in Rheinfelden
9 Bilder
Wenn die Regenschauer neu einsetzen, haben die Flohmarktleute ihre Auslagen teilweise abgedeckt
Schauen, staunen und dann noch kaufen am Rheinfelder Flohmarkt
Unter Regenschirmen herrscht aucht gute Stimmung, wenn Kundschaft kommt
In mühevoller Kleinarbeit gebastelte Mini-Püppen auf dem Flohmarkt
In den Gassen der Altstadt drängen sich trotz Regen viele Neugierige und geniessen die Flohmarkt-Atmosphäre
Hinter dem Verkaufsstand mal genüsslich zurücklehnen, wenn es regnet
Geschirrvariationen und Krimskrams als Dekorationsmaterial im Angebot
Aus Grossmutters Geschirrschränken taucht noch viel Originelles auf

Flohmarkt in Rheinfelden

Peter Rombach

Trotz niederprasselnder Regenschauer liessen sich die Flohmarkt-Akteure nicht entmutigen und harrten am Samstag geduldig bis in den späten Nachmittag aus, um Kuriositäten oder Praktikables an ihren Ständen zu präsentieren. Schauen, Atmosphäre geniessen und das Kaufen waren zwischen Obertorplatz, in den angrenzenden Gassen bis hin zum Zähringerplatz angesagt.

Am ganzen Samstag, trotz der Regenschauer, zeigt Cheforganisator Claudio Meier überall Präsenz, erkundigt sich nach der Zufriedenheit der Marktteilnehmer, die zur Hälfte aus Rheinfelden kamen, aber auch aus der Nordwestschweiz den Weg ins historische Zähringerstädtchen gefunden hatten. Von knapp 150 Teilnehmenden berichtet Meier, wenn man ihn auf seinem unermüdlichen Rundgang mal stoppen kann. Er strahlt, obwohl die Sonne an diesem Flohmarkttag fehlt: «Wir haben einen neuen Teilnehmerrekord und durften sogar den Zähringerplatz ins Konzept aufnehmen.»

Die organisatorischen Vorarbeiten sind heute immens. Was einst vor acht Jahren auf dem Obertorplatz als «kleine Bereicherung im Städtli» angedacht war, entwickelte sich in der Folgezeit prächtig. Worüber Claudio Meier selbst überrascht ist. Damals, als die Flohmarktidee geboren wurde, arbeitete er noch in Pratteln, heute führt er ein kleines Geschäft mit Souvenirs, teils exotischen Ausstellungsstücken und Süssigkeiten an der Marktgasse.

Die Organisation des Flohmarktes hat er beibehalten, von Stress im Zuge der Organisation möchte er nicht reden. «Ist doch klasse, wenn wir damit unser Städtli bereichern können», lächelt er froh gelaunt, selbst wenn Regentropfen über seine Mütze rinnen. Den nächsten Markt hat er übrigens schon im Blick: Am 14 September dürfen die kleinen Händler wieder anrücken.

Wer an den liebevoll aufgebauten Ständen vorbeispaziert, entdeckt Spezielles und erhält vor allem die Inspiration, vielleicht auch mal zu Hause «ausmisten», Schränke zu erleichtern und nicht mehr Benötigtes an andere weiterzugeben, anstelle in den Güsel-Container zu werfen. Übrigens kann es auch Spass bedeuten, mal auf solch einem Flohmarkt zu sitzen, mit den Standnachbarn zu plaudern und ohne riesige Gewinnabsicht der Kundschaft zu begegnen.

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