Cordas sagt, er wisse genau, welche Spieler hinter der Aktion stecken, die er als «Telefonterror» bezeichnet hat. Dies, weil die Anrufer bei einem ihrer Telefonate die «Face-Time-Funktion» eingeschaltet hatten (wir berichteten).

Namen möchte Cordas noch immer keine nennen, erklärt jedoch, dass sich der Spieler, der früher beim RTV Basel gespielt hatte, bereits für die Anrufe entschuldigt hat.

Auf eine Reaktion des beteiligten Ex-Möhlin-Akteurs wartet Cordas derzeit noch. Wie lange er warten wird, hat sich der Österreicher noch nicht überlegt. «Ich will um die Sache kein grosses Tamtam machen. Das ist auch besser für den Verein», so Cordas.

Cordas hatte am Sonntag erklärt, dass er einen direkten Zusammenhang zwischen den anonymen Anrufen und der am Tag zuvor erfolgten Suspendierung von TV-Möhlin-Spieler Michael Schröder sieht.

Grund für den Rauswurf waren unüberwindbare Differenzen zwischen Schröder und Cordas, wie der Verein auf seiner Webseite mitgeteilt hatte.

Cordas steht nach wie vor hinter seinem Entscheid. «Ich habe Schröder nicht aus persönlichen Gründen aus der Mannschaft geworfen, sondern es war ein Prozess über die letzten zwei Monate. Ich fordere viel von meinen Spielern, aber am Ende zählt immer die Mannschaft.» (fba)