Magden

Regierungsrat Hürzeler besucht eine kantonale Rarität

Alex Hürzeler besuchte den Naturkindergarten im Wald.

Der Bildungsdirektor informierte sich in Magden über eine spezielle Form des Kindergartens und stand neugierigen Schülerinnen und Schüler Red und Antwort.

iese Woche besuchte Regierungsrat Alex Hürzeler, begleitet von Christian Aeberli, Leiter Abteilung Volksschule, die Schule Magden. Die Gäste erhielten einen Einblick in den Alltag der Schule. Daniel Dillier, Schulpflegepräsident, zeichnete die Bauetappen der letzten 50 Jahre nach. Der letzte Umbau erfolgte diesen Sommer: Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler, Schulverwaltung und die neue Schulleiterin, Karin Stuke, durften renovierte Räumlichkeiten beziehen, samt erneuerter IT. Damit ist die Schule Magden für die Einführung des IT-Unterrichts im Lehrplan 21 gerüstet. Hürzeler und Aeberli besuchten Unterrichtsstunden im Fach Realien (4. Klasse), in Musik und Gestaltung (2. Klasse) und im Natur- und Bewegungskindergarten im Wald.

Der Regierungsrat stellt sich den Fragen der Kinder

Da es im ganzen Kanton Aargau nur drei Natur- und Bewegungskindergärten gibt, war der Besuch dort ein Highlight. Die Gäste bekamen eine Einführung in die Entstehungsgeschichte und waren von der Ausgeglichenheit im Morgenkreis beeindruckt, nachdem die Kinder den etwa 45-minütigen Weg in den Wald zurückgelegt hatten. Der Waldkindergarten findet grossen Anklang in der Bevölkerung. In der darauffolgenden Frage- und Austauschrunde hatten die Schüler dann Gelegenheit, dem Regierungsrat Fragen zu stellen.
«Können Elterntaxis nicht verboten werden?», war eine davon. Sie fänden diese gar nicht gut. «Und was ist mit dem Schwimmunterricht?» Den gibt es in Magden zurzeit noch nicht. Auch die Lehrpersonen nutzten die Gelegenheit. «Wird der Kanton Aargau für Lehrpersonen wieder attraktiv mit dem neuen Lohndekret?», fragten sie etwa und sprachen damit die prekäre Situation bei der Lehrpersonensuche an. Diese trifft Magden, das in Konkurrenz mit den beiden Basel steht, besonders. Die Schulpflege ihrerseits fragte: «Wie ist für Schulen all das zu bewältigen: Einführung Lehrplan 21, neue Ressourcierung und gleichzeitig die Schulpflege abschaffen?» Diese Themen wurden auch beim Mittagessen diskutiert. (az)

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