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Präsidentenwechsel bei der Stiftung MBF: Robert Kaiser folgt auf Alois Leuthard

Geschäftsleiter Jean-Paul Schnegg überreicht dem scheidenden Präsidenten Alois Leuthard eine kunstvolle Stele als Abschiedsgeschenk.

Geschäftsleiter Jean-Paul Schnegg überreicht dem scheidenden Präsidenten Alois Leuthard eine kunstvolle Stele als Abschiedsgeschenk.

Nach 12 Jahren im Vorstand, davon 10 Jahre als Präsident, tritt Alois Leuthard zurück. Neuer Präsident des Vereins zur Unterstützung der Stiftung MBF ist Robert Kaiser aus Magden.

Der Verein zur Unterstützung der Stiftung MBF engagiert sich seit 40 Jahren für die Menschen mit einer Behinderung im Fricktal. Hauptaufgaben sind die Beschaffung von finanziellen Mitteln sowie die Unterstützung der Stiftung MBF in der Erfüllung ihres Auftrags. Wichtig ist ausserdem ein Netz von Kontaktpersonen in der Region.

An der Generalversammlung dankten die Präsidentin des Stiftungsrats, Ursula Brun, und der Geschäftsleiter Jean-Paul Schnegg dem Verein für seine effiziente Tätigkeit und die gute Zusammenarbeit. Ein spezieller Dank ging an den langjährigen Präsidenten Alois Leuthard, der mit seinem Vorstandsteam auch im vergangenen Vereinsjahr die Stiftung MBF in jeder Hinsicht tatkräftig unterstützte und auch als Mitglied im Stiftungsrat positive Impulse auslöste.

Erneuerungswahl des Vorstandes

An die Stelle von Alois Leuthard, der 12 Jahre im Vorstand und 10 Jahre als Präsident sehr gute Arbeit leistete, wurde als neuer Präsident des Vereins einstimmig der bisherige Vizepräsident Robert Kaiser aus Magden gewählt, der mit der MBF seit Jahren verbunden und gleichzeitig Mitglied im Stiftungsrat ist. Ebenfalls seinen Rücktritt gab das langjährige Vorstandsmitglied Franz Isabo aus Möhlin. An seine Stelle wurde Yvonne John aus Eiken gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

Erfreulich ist das im vergangenen Vereinsjahr erwirtschaftete positive Jahresergebnis von 199 193 Franken, das traditionsgemäss an die Stiftung überwiesen wird. In der Folge wurde die Freiwilligenarbeit verdankt. Ohne sie wäre es nicht möglich, an Märkten und Ausstellungen im Fricktal präsent zu sein und die beliebten Dienstag-Anlässe durchzuführen. Ebenfalls wurde informiert über die steigende Tendenz bei den Arbeits-, Ausbildungs- und Wohnplätzen und die geplanten Neubauten. Das Auftragsvolumen der MBF sei sehr gut. Wichtig sei jedoch, dass gleichzeitig das Selbstbewusstsein der Menschen mit einer Behinderung gestärkt werden könne. Es geht nicht nur um Arbeitsplätze, sondern auch um die persönliche Wertschätzung.

In seinem Rückblick gab Alois Leuthard eine eindrückliche Schilderung über das Leben von invaliden Mitmenschen in früheren Zeiten. Man könne sich glücklich schätzen, dass sie heute Solidarität erleben dürfen. Die Stiftung MBF habe nicht nur im Fricktal ein grosses Ansehen. Und die in den Ateliers hergestellten Kunstwerke seien von hohem Niveau. Ein solches Kunstwerk – eine Stele – bekam er sodann überreicht.

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