Leserwandern

Leserwanderer erleben ein blaues Wunder – und erhalten eine Gratis-Massage

Sehen, riechen, fühlen, tasten - die Wanderer wurden auf dem Sinnespfad dazu angeregt, ihre Sinne zu nutzen und zu schärfen. Der schön angelegte Pfad in Gipf-Oberfrick gibt dazu beste Unterstützung und Anregung für die KInder, mit den Elementen zu spielen.

«Trinken, trinken, trinken», wurden die Zeitungswanderer schon beim Bahnhof Frick aufgefordert. Eine wichtige Aufforderung, wie sich auf der kommenden, von der heissen Sonne begleiteten Familienwanderung denn auch zeigte.

Die zu Beginn der Wanderung verteilten Strohhüte waren nicht nur willkommener Sonnenschutz, sondern signalisieren nach aussen auch Gemeinschaft. Darum ging es an dieser Familienwanderung ebenso wie um Sagenhaftes und Sinnenstarkes.

Spannend und lebendig erzählte Wanderleiterin Silvia Hochstrasser von den Sagen der Region. Alle Sinne spüren konnten die rund 100 Zeitungswanderer, unter ihnen auch Grossratspräsident Thierry Burkart, auf dem Volg-Sinnespfad in Gipf-Oberfrick gleich selbst.

Orientierung war da beispielsweise beim Labyrinth gefragt. Ein wahrhaft blaues Wunder erlebten die Wanderer beim Wasserspiel. «Hier bekommen Sie eine Fussreflexzonenmassage ganz umsonst», forderte Silvia Hochstrasser zum Begehen eines Weges, gestaltet mit Moos, Steinen, Sand, Wurzeln, Wasser auf. Auch Thierry Burkart nahm diesen Pfad so dann gleich unter die nackten Füsse. «Ganz speziell und sehr gut», so sein Fazit.

Regine Leutwiler, Frau Gemeindeammann von Gipf-Oberfrick freute sich, dass der 2005 eingeweihte Sinnespfad auf so viel Begeisterung stösst. «An manchen Tagen hat es so viele Schulklassen, dass an den einzelnen Posten gar Wartezeiten entstehen».

Der viel benutzte Pfad wird mit viel Aufwand vom Bauamtsteam der Gemeinde Gipf-Oberfrick regelmässig gesäubert und instand gehalten. Nach viel Sagenhaftes und noch mehr Tasten, Fühlen, Riechen und Hören genossen die Zeitungswanderer beim grossen Brätelplatz unter hohen Waldbäumen die Mittagspause.

Linde, Chriesi und Zusammenhalt: Darum ging es gegen Ende der Wanderung. Unter einem grossen Lindenbaum – «Linde bedeutet Zusammenhalt», so Silvia Hochstrasser – suchten die Wanderer nochmals kurz ein schattiges Ruheplätzchen.

Und weil das Fricktal ja auch als die Chriesiregion des Kantons bekannt ist, stimmte die Truppe dann auch noch zusammen das Lied «Chumm mer wänd go Chrieseli günne» an. Das eine oder andere Chriesi hatte während der Familienwanderung ja auch tatsächlich den Weg von Baum in die Wandererbäuche gefunden.

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