Frick

Im «Rebstock»-Keller wird wieder gezapft

Sind bereit für die Eröffnung der Keller-Bar im «Rebstock»: Pächterin Jasmin Kovaz und «Rebstock»-Wirt Samet Rustemi.

Sind bereit für die Eröffnung der Keller-Bar im «Rebstock»: Pächterin Jasmin Kovaz und «Rebstock»-Wirt Samet Rustemi.

Wirt Samet Rustemi hat die alte Keller-Bar im «Rebstock» in Frick reaktiviert. Diesen Freitag, 17 Uhr, wird sie von Jasmina Kovaz eröffnet.

Mit Pizza, Pasta und gutbürgerlichen Gerichten hauchte Samet Rustemi dem Fricker Traditionshaus «Rebstock» im Oktober letzten Jahres wieder gastronomisches Leben ein (die AZ berichtete). Nachdem der gebürtige Mazedonier mit seinem kulinarischen Angebot «im Dorf angekommen ist», wie er sagt, hat er über die letzten Wochen das Projekt «Keller-Bar» in Angriff genommen. «Als ich damals durch den Keller der Liegenschaft gelaufen bin, habe ich mir gleich gedacht: Dieser Raum ist viel zu schön, um ihn als Abstellkammer zu nutzen», erzählt er.

So hat Rustemi zwischen den meterdicken, fast 1000 Jahre alten Bruchsteinmauern gestrichen, neu möbliert und eine Soundanlage installiert. Das Herzstück, der alte Tresen, auf dem schon der ehemalige «Rebstock»-Wirt Reto Bürgi ausgeschenkt hat, wurde poliert, lackiert und mit LED-Lichtern versehen. Rund 30 Sitzplätz hat die Raucher-Bar im Keller, in der laut Rustemi jedoch auch bis zu 50 Gäste Platz finden, «wenn dort die Post abgeht». Das Einzige, was jetzt noch fehlt, ist der Fernseher an der Wand. «Wir wollen alle Spiele der Fussball-WM zeigen», sagt er.

Einen Treffpunkt schaffen

Rustemi hat die Bar an die gebürtige Bosnierin Jasmina Kovaz verpachtet. «Mir macht es Spass, mit Gästen in Kontakt zu sein. Es war schon immer mein Wunsch, etwas Eigenes zu betreiben», sagt die 26-Jährige, die seit mehreren Jahren als Service-Kraft tätig ist. Geöffnet sein wird die Bar von Montag bis Donnerstag, von 17 bis 0.30 Uhr sowie am Freitag und Samstag von 17 bis 2.30 Uhr.

Gerade am Freitag oder Samstag wollten einige der Gäste nach dem Essen in geselliger Runde auch noch bis nach Mitternacht das eine oder andere Getränk zu sich nehmen. «Nun muss ich keinen mehr nach Hause schicken, sondern kann auf die Keller-Bar verweisen», sagt Rustemi. Ziel von Rustemi und Kovaz ist es, einen Treffpunkt zu etablieren, an dem man sein Feierabend-Bier geniessen oder mit Freunden einen geselligen Abend verbringen kann. «Hierfür ist das Angebot in Frick bisher recht überschaubar», so Rustemi. (dka)

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