Rheinfelden
Grosseinsatz von Roche-Mitarbeitern auf dem Robinson-Spielplatz

40 Mitarbeiter der Roche helfen freiwillig beim Wiederaufbau der abgebrannten Hüttenstadt in Rheinfelden. Im Rahmen eines Wohltätigkeitstages der Firma haben sie sich dieses Projekt ausgesucht, um der Gemeinschaft etwas zurückzugeben.

Corina Borer
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Die Mitarbeiter der Roche arbeiten trotz der grossen Hilfe hart; den Kindern wird das Resultat gefallen.

Die Mitarbeiter der Roche arbeiten trotz der grossen Hilfe hart; den Kindern wird das Resultat gefallen.

Auf dem Robinson-Spielplatz im Augarten wird kräftig gewerkelt. Baumstämme werden geschält, zugeschnitten und in den Boden gesetzt. Mit grossem Einsatz versuchen die Freiwilligen, in einem Tag so viel wie möglich zu schaffen. Die Abteilung Forschung der Roche hilft mit 40 Mitarbeitern beim Wiederaufbau der im Mai abgebrannten Hüttenstadt.

«Das ist einfach toll, wir kriegen Unterstützung von allen Seiten», sagt Barbara Schneider, Leiterin des Spielplatzes, begeistert. Ein kleiner Teil der Holzmauer rund um die Hüttenstadt steht bereits wieder. Die freiwilligen Helfer kommen zwar ins Schwitzen aber es scheint ihnen grossen Spass zu machen.

Im Rahmen eines Wohltätigkeitstages der Firma haben sie sich dieses Projekt ausgesucht, um der Gemeinschaft etwas zurückzugeben. «Es macht uns grosse Freude. Jeder macht eine andere Arbeit und kann hier Spass haben. Es ist zudem ein ideales Teambildungsevent», sagt Karin Jorga, Leiterin Abteilung Forschung der Roche, begeistert.

Ein neuer Anfang

Auch Barbara Schneider kann wieder lachen. Die Leiterin vom Robi stand noch im Mai in der Asche der komplett niedergebrannten Hüttenstadt des Spielplatzes. « Für mich war das ein riesen Schock und für die Kinder natürlich auch, sie haben unter grossem Einsatz an den Hütten mitgebaut», erinnert sich Barbara Schneider zurück. Doch schon kurz nach dem Brand war für sie und die Kinder klar, dass die Hüttenstadt wieder errichtet werden soll.

«Die Kinder standen am Tag nach dem Brand wieder da und fragten mich: Barbara, wann fangen wir wieder an zu bauen?», so Schneider lächelnd. Durch die Hilfe der Fardel Organisation in Basel bekommt der Robi immer wieder freiwillige Helfer vermittelt. Und auch in der Umgebung ist die Unterstützung riesig. «Wir haben ganz viele Akazienholzstämme für die neue Hüttenstadt von den Ortsbürgern geschenkt bekommen und auch der Zivildienst hat uns sehr geholfen», sagt Barbara Schneider dankbar.

Brandursache geklärt

Lange war nicht klar, warum die Hüttenstadt komplett abgebrannt ist. Kurz vor den Sommerferien wurde der Krimi gelöst: «Das waren drei Jungs aus dem Quartier im Alter von neun bis zehn Jahren, zwei davon kamen regelmässig auf den Spielplatz. Wir wissen aber, dass der Brand keine Absicht war, die Kinder haben gespielt und haben nicht realisiert, welche Konsequenzen dadurch entstehen», entgegnet Schneider.

Nun heisst es aber vorwärts schauen. Barbara Schneider ist zuversichtlich, dass die Stadtmauer um die Hüttenstadt bald fertig ist, denn es stehen noch einige Einsätze von freiwilligen Helfern auf dem Programm. Somit könnten die Kinder bereits vor Ende Jahr mit dem Bau ihrer ersten Hütte fertig sein.

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