Glace
Mit seiner Gelateria will er ein Stück Dolce Vita nach Gipf-Oberfrick bringen

Am Samstag eröffnet Federico Hochreuter sein «Chelati» in den Räumlichkeiten der ehemaligen Post. Mit seiner sonnenexponierten Terrasse und mit Gelati, Kaffee und Snacks will er einen Treffpunkt schaffen. Erst mal gibt es jedoch nur Take-away.

Dennis Kalt
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Freut sich auf die Eröffnung am neuen Standort in Gipf-Oberfrick: Federico Hochreuter, Inhaber des «Chelati».

Freut sich auf die Eröffnung am neuen Standort in Gipf-Oberfrick: Federico Hochreuter, Inhaber des «Chelati».

Dennis Kalt / Aargauer Zeitung

Die Begeisterung ist Federico Hochreuter anzumerken. Ein Kaffee und Gipfeli am Morgen, ein Sandwich für die Handwerker über die Mittagszeit, für die Senioren ein Stück Kuchen am Nachmittag oder eine feine Glace für die Chriesiweg-Touristen – davon erzählt der gebürtige Argentinier, als er vor den Räumlichkeiten der ehemaligen Post in Gipf-Oberfrick steht, wo er am Samstag, 14 Uhr, sein «Chelati» – mit Café, Bar und Gelateria – eröffnet. Hochreuter sagt:

«Es soll zu einem Treffpunkt für Dorf und Region mit Dolce-Vita-Feeling werden.»

Seinen Standort an der Fricker Hauptstrasse, wo der gebürtige Argentinier seit 2016 anhin die kalte Köstlichkeit angeboten hat, wird er nicht mehr weiterbetreiben. Schon als klar war, dass die Post schliessen würde, habe er mit dem Gedanken gespielt, seine Gelateria dort neu zu eröffnen. Etwa der logistischen Vorteile wegen. Denn so befindet sich am neuen Standort – anders als in Frick –, angeschlossen an den Gastraum des Cafés mit der Gelatitheke, der Produktionsraum mit drei Gelatimaschinen. «Das bringt mit einer Zeitersparnis», sagt er.

Ein erster Eindruck von der neuen Gelateria in Gipf-Oberfrick vor der Eröffnung

Dennis Kalt

Ein Trumpf sei die sonnenexponierte Terrasse, die auf Holzbalken über den Vorplatz in Richtung Landstrasse ragt. Hochreuter sagt:

«So können die Gäste dort auch an Frühlings- und Herbsttagen ihre Glace geniessen.»

Rund 30 Gäste finden dort Platz, 40 sind es im Innenraum, in dem nur noch die alte Holzdecke an die ehemalige Postfiliale erinnert.

Ansonsten erinnert von innen nicht mehr viel an die ehemalige Post: Das frische Weiss strahlt von den Wänden, die schwarze Theke kommt schlicht, aber modern daher, gepolsterte Bänke laden zum Verweilen ein – wenn es dereinst die Lage wieder zulässt.

100 Kilogramm zur Eröffnung produziert

Und so heisst es auch zum Start: erst mal nur Take-away. Neben Kaffeespezialitäten – etwa mit Baileys oder Sirup – und Gipfeli, Milchshakes und Smoothies, gibt es auch heisse Brote oder Kuchen zum Mitnehmen. Und, natürlich, sein wichtigstes Produkt: selbst gemachtes Gelati. Rund 100 Kilogramm der Kaltspeise hat er auf die Eröffnung produziert. Hochreuter sagt:

«Ich habe eifrig an neuen Sorten experimentiert.»

Zu viel verraten will er nicht, sagt aber: «Es wird diese Saison nussig mit einem Crunch.»

Nun hofft Hochreuter auf eine baldige Entspannung der Coronalage, dass spätestens in einigen Wochen seine Gäste den Sommer auf seiner Terrasse geniessen können.