Frick

«Frauen und Politik im Fricktal»: Frauen-Netzwerk fordert höheren Stellenwert für unbezahlte Care-Arbeit

Das Netzwerk «Frauen und Politik im Fricktal» traf sich zum Austausch.

Beim Treffen in Frick wurden verschiedene gesundheitspolitische Themen diskutiert.

Das Netzwerk «Frauen und Politik im Fricktal» traf sich in Frick zum Austausch über die Gesundheitspolitik. Die Referentinnen des Gesundheitszentrums Fricktal, CEO Anneliese Seiler und Verwaltungsratspräsidentin Katharina Hirt, setzten in ihrem Input verschiedene Schwerpunkte. Seiler zeigte auf, dass das Fricktal eine sinnvolle Grund- und eine gute Notfallversorgung brauche und dass es sehr wichtig sei, sich gemeinsam den grossen Herausforderungen zu stellen. Versorger und Politik seien in der Region bestrebt, im Dialog zu sein.

Katharina Hirt wagte dann einen Blick in die Zukunft mit dem Fokus auf die Digitalisierung mit all ihren Chancen und Gefahren und der grossen Herausforderung der zunehmenden Individualisierung und Selbstbestimmung. Im anschliessenden Austausch wurden verschiedene Themen besprochen.

Im Gesundheitsbereich arbeiten schweizweit rund 500'000 Menschen; drei Viertel davon sind Frauen. Und auch die unbezahlte Care-Arbeit, etwa die Betreuung der Kinder und der Eltern, wird zu 70 Prozent von Frauen geleistet. Der Spardruck sei gross und gehe zu einem grossen Teil auf Kosten der Frauen, so der Tenor. Hier seien Politik und Gesellschaft gefordert, «der wichtigen und wertvollen Arbeit der Frauen einen anderen Stellenwert zu geben». Der nächste Anlass von «Frauen und Politik im Fricktal» findet am 26. Oktober in Frick statt. (az)

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