Stein

Das Parkhaus-Fundament steht – das befürchtete Parkchaos ist ausgeblieben

Die Fundamente für das neue Parkhaus am Bahnhof Stein-Säckingen sind erstellt. Die Bauarbeiten laufen bis jetzt nach Plan.

Die Fundamente für das neue Parkhaus am Bahnhof Stein-Säckingen sind erstellt. Die Bauarbeiten laufen bis jetzt nach Plan.

Die bauarbeiten am neuen Parkhaus in Stein sind in vollem Gang. Dankr Ersatzparkplätze kam es nicht zum befürchteten Chaos.

Seit knapp vier Monaten laufen die Bauarbeiten am Parkhaus am Bahnhof Stein-Säckingen – bis jetzt nach Plan: «Bisher wurden die Fundamente des Parkhauses sowie die neue Verbindungsstrasse Rübenverlad erstellt», sagt SBB-Sprecher Martin Meier. Und: «Der Terminplan wurde bisher eingehalten.» Das Parkhaus soll Ende Jahr fertiggestellt werden und im Januar in Betrieb gehen.

Als Herausforderung stellten sich während der bisherigen Bauphase die Platzverhältnisse heraus. «Die Baustelle befindet sich auf engem Raum zwischen Strasse und Schiene, wir bauen unter laufendem Betrieb», sagt Meier. Auf dem engen Platz sind neben Postautos, Fussgängern, Autos und Velofahrern auch Baustellenfahrzeuge und Lastwagen unterwegs. Meier zieht allerdings ein positives Zwischenfazit: «Es funktioniert aus unserer Sicht gut, da alle aufeinander Rücksicht nehmen.»

Es stehen Ersatzparkplätze zur Verfügung

Auch die Parkplatzsituation sorgt bis anhin für keinerlei Probleme. Vor Baustart standen den Reisenden am Bahnhof 120 Parkplätze zur Verfügung, während der Bauzeit sind es deutlich weniger: Entlang der Bahnhofstrasse sind rund 90 Ersatzparkplätze eingezeichnet. Damit decken die SBB die Nachfrage für Monats- und Jahreskarteninhaber ab. Die Befürchtungen seitens der Gemeinde, die Ersatzparkplätze würden nicht ausreichen und Autos könnten deshalb im grösseren Rahmen falsch parkiert werden, scheinen bis anhin unbegründet.

Jedenfalls ist Gemeindeschreiber Sascha Roth nichts dergleichen zu Ohren gekommen. «Es gibt bis jetzt weder negative noch positive Rückmeldungen, was wir wiederum als gutes Zeichen werten», sagt er. «Offenbar haben viele Pendler umdisponiert und nutzen den öffentlichen Verkehr oder parkieren an anderen Bahnhöfen.»

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Autor

Nadine Böni

Nadine Böni

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