Rheinfelden
17000 Quadratmeter im Weiherfeld bleiben vorerst grün

Im Gebiet Weiherfeld entstanden in wenigen Jahren fast 500 Wohnungen. Weitere sind vorerst nicht geplant.

Nadine Böni
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Aktuell sind keine weiteren Überbauungen in Rheinfelden geplant. Erich Meyer

Aktuell sind keine weiteren Überbauungen in Rheinfelden geplant. Erich Meyer

Erich Meyer

Knapp 500 Wohnungen entstanden seit 2010 im Gebiet Weiherfeld zwischen der Stadt Rheinfelden und dem Quartier Augarten. 2015 wurden die letzten Neubauten fertiggestellt und bezogen. Investitionssumme insgesamt: über 130 Millionen Franken.

Der Grossteil des Weiherfelds ist damit überbaut, die Siedlung Augarten auch optisch an die Stadt Rheinfelden angeschlossen. Einige Tausend Quadratmeter freie Fläche am Weidenweg sind im Weiherfeld allerdings noch übrig.

Schule hat Land gekauft

Auf der Parzelle steht das Gebäude der Rheinfelder Keramik, daneben gedeiht ein Maisfeld. Wird das Weiherfeld komplettiert und entstehen hier in naher Zukunft noch weitere Wohnungen? «Nein», sagt Stadtrat Hans Gloor, zum jetzigen Zeitpunkt gäbe es keinerlei Pläne für eine allfällige Überbauung, weder für Gewerbe noch für Wohnungen.

Vielmehr wartet man bei der Stadt auf die Pläne der Internationalen Schule Rheinfelden (ISRH). Diese hat das Land vor einiger Zeit gekauft. Heute wird die Schule im historischen Gebäude des ehemaligen Restaurants und Hotels Drei Könige unweit der Altstadt betrieben. Vorgesehen ist, bei einer Expansion die Parzelle im Weiherfeld zu nutzen. Momentan reicht der Platz im «Drei Könige» allerdings noch aus.

Im Weiherfeld soll dereinst ein neuer Campus entstehen, für Primar- und Oberstufenschüler, wenn die Anzahl Schüler die Kapazitäten im ehemaligen Hotel und Restaurant übersteigt. Der Campus werde frühestens auf das Schuljahr 2018/2019 eröffnet werden, heisst es auf der Homepage der ISRH zum aktuellen Stand des Projekts.

Damit bleibt die freie Fläche im Weiherfeld wohl auch in den kommenden Jahren frei. Für die Stadt ist das kein Problem: «Wir können mit der Situation sehr gut leben», sagt Hans Gloor dazu. «Es muss nicht jedes Areal sofort überbaut werden.»

Erst diese Woche hatten Stadt und Kanton bekannt gegeben, dass die Kreuzung zum Weiherfeld und Augarten ab 2018 mit einer Lichtsignalanlage ausgebaut wird.