Gestern sollte das Wasserrad mit einem Lastkran von der alten Rheinbrücke aus eingewässert werden. Weil jedoch bei der Probe-Einwässerung technische Probleme auftraten, müssen die Entwickler den Fehler erst beheben, bevor das Konstrukt im Rhein Strom erzeugt. «Wir hoffen, dass wir das Wasserrad bis zum Ende der Woche repariert haben», so Pfisterer.

Das schwimmende Holzkonstrukt hat der Gewerbeverein Rheinfelden anlässlich der Expo 2019 – vom 10. bis zum 12. Mai – in Auftrag gegeben. «Das Rad erzeugt Strom und zeigt auf einem Display den Countdown bis zum Beginn der Expo sowie die Sponsoren der Gewerbeausstellung an», erklärt OK-Präsident Raymond Keller. In der Nacht wird das Display ausgeschaltet und die produzierte Energie wird in zwei Akkus gespeichert.

Nach gestrigem Stand nehmen 110 Aussteller an der Expo 2019 teil, die eine Fläche von etwa 3500 Quadratmetern gemietet haben, sagt Keller, der nicht verhehlen kann, dass man mit ein wenig mehr Ausstellern – zwischen 130 und 150 – gerechnet hat. «Gerade für kleinere Betriebe ist es aufwendig, sich an der Expo zu präsentieren, braucht es doch personelle Ressourcen, die dann dem Betrieb temporär nicht zur Verfügung stehen», sagt Keller. Zudem ist es auch eine Kostenfrage, sich an der Expo zu präsentieren. Für einen Stand, je nach Grösse, werden zwischen 5000 und 25'000 Franken fällig.

Das Expo-OK nimmt noch Anmeldungen entgegen. «Sowohl freie Flächen im Aussenbereich als auch in den Zelten, sind noch verfügbar», sagt Keller.