Ischgl

14 Tage im Koma – dieser Fricktaler überlebt das Coronavirus mit viel Glück

In Ischgl infiziert: Aargauer Corona-Opfer war 14 Tage im Koma

In Ischgl infiziert: Aargauer Corona-Opfer war 14 Tage im Koma

Die Ferien in Ischgl kosteten den Musiker Marcus Hasler beinahe das Leben. Er infizierte sich dort mit dem Coronavirus.

«Es kam mir vor, als hätte ich das Paradies gesehen.» Das sagt der Aargauer Marcus Hasler gegenüber TeleM1 über seine Koma-Träume. Zwei Wochen war er in diesem Zustand, die Strapazen sieht man ihm noch an: 11 Kilo hat er abgenommen. 

Infiziert hat Hasler sich in Ischgl. Der Musiker hatte Gliederschmerzen, und liess sich zuhause sofort auf das Coronavirus testen. Der Test war positiv. «Der Arzt hat mir gesagt ich solle mich in Quarantäne begeben und jemanden schicken, der mir Medikamente holen kann.» Der 69-Jährige zieht sich in sein Gartenhäuschen zurück. Doch trotz der Medikamente verschlechtert sich sein Zustand, bis ihn der Sohn in Spital fährt. «Von dort an weiss ich praktisch nichts mehr.»

Zwei Wochen lag der Fricktaler im Koma, sein Zustand kritisch. «Sie haben mir erzählt, dass ich nebst dem Virus ein Bakterium in der Lunge hatte, und dass ich am nächsten Tag vermutlich verstorben wäre. Ich habe zu lange gewartet.»

Seine Überlebenschancen waren auf etwa 10 Prozent gesunken, als die Ärzte einen letzten Versuch wagten und ihn mit einem Medikamenten-Cocktail behandelten. 

«Es geht blitzartig», sagt Hasler und mahnt dazu, bei Symptomen sofort einen Arzt aufzusuchen. Er will sein wiedergewonnenes Leben noch lange geniessen. (kob)

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