Zwischenruf
Die Seele Besenbürens: Geschichten aus dem Dorfladen

Was in Besenbüren vor sich geht und was die Menschen in ihrem Alltag erleben, erfährt man an einem Ort besonders viel: im Dorfladen. Verkäuferin Maria Huber freut sich über jedes Detail, das die Bevölkerung beim Einkaufen mit ihr teilt.

Melanie Burgener
Melanie Burgener
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Im Dorfladen werden die schönen Geschichten aus dem Alltag aus Besenbüren geteilt.

Im Dorfladen werden die schönen Geschichten aus dem Alltag aus Besenbüren geteilt.

Melanie Burgener

Ein Laden, mag er auch noch so klein sein, kann zur Seele eines Dorfes werden. Vor allem deswegen, weil er Zeuge von so vielen schönen Geschichten ist, die hier erzählt werden.

Ein schönes Beispiel ist jener in Besenbüren. Bei einem Schwatz an der Kasse erzählt Verkäuferin Maria Huber, dass sie es liebt, bei der Arbeit so viel über die Menschen aus dem Dorf zu erfahren.«Dass Ursula Häusermann Eier sammelt, wusste ich zum Beispiel nicht. Dabei kennen wir uns seit Jahren.»

Ihrer Kundin Lisbeth Schnyder ging es gleich. Sie ergänzt: «Dass ich Schafe sammle, wissen auch nur wenige.» Und tatsächlich: Huber war begeistert über das Detail aus Schnyders Leben, das diese mit ihr teilte. «Ich habe ein Schaf aus Gips. Das bring ich dir vorbei», bot sie sofort strahlend an.