Wohlen
Sie sind wieder bereit für den Laufsteg: Das Bekleidungsatelier kann seine Arbeit wieder am Modeapéro präsentieren

In den vergangenen zwei Jahren mussten die Lernenden des Bekleidungsateliers der Berufsschule Wohlen, dem BBZ Freiamt Lenzburg, ihre Kollektionen in einem Booklet vorstellen. In diesem Frühling präsentieren sie ihre Kreationen wieder auf dem Laufsteg. Und trumpfen dabei mit knalligen Farben auf.

Melanie Burgener
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Lluvia, Lernende des Ateliers für Bekleidungsgestaltung, präsentiert eines von vielen aktuellen Outfits, die am Modeapéro dem Publikum gezeigt werden.

Lluvia, Lernende des Ateliers für Bekleidungsgestaltung, präsentiert eines von vielen aktuellen Outfits, die am Modeapéro dem Publikum gezeigt werden.

zvg

Die Laune im Bekleidungsatelier der Berufsschule Wohlen könnte aktuell nicht besser sein. Nachdem der jährliche Modeapéro nun zwei Jahre lang pausieren musste, dürfen die Lernenden am Freitag, 8. April, ihrer Kundschaft wieder die neuesten Kreationen physisch auf dem Laufsteg präsentieren.

Was die Gäste an der Minimodeschau um 15, 16 und 18 Uhr in der Aula in der Berufsschule zu sehen bekommen, unterstreicht die gute Laune und die Freude über die gelockerten Coronamassnahmen. «Die Farben der diesjährigen Frühlings- und Sommerkollektion sind stark. Ein leuchtendes Zitronengelb oder Giftgrün oder auch Rosa und Olivgrün sind vertreten», verrät Atelierleiterin Ingrid Arnold.

Einzelne Kleidungsstücke sind im Bohemian-Stil geschneidert und auch die weite Culotte-Hose hat ihren Auftritt. «Generell sind wir aber sehr vielfältig. Denn wir haben viele verschiedene Kundinnen und Kunden, für die wir ein breites Angebot entwerfen», so Arnold. So werden die zehn angehenden Bekleidungsgestalterinnen und die zwei Bekleidungsgestalter vom einfachen Jupe bis hin zur grossen Abendrobe alle Modeträume erfüllen.

Weil es keine Feste gab, brauchte die Kundschaft auch keine Kleidung

Dass sie ihre Arbeit präsentieren können, darauf sind die Mitarbeitenden des Ateliers angewiesen. «Während Corona haben wir unsere Kollektionen dreimal in einem Booklet präsentiert», erzählt Arnold. «Das ist sehr gut angekommen und so hatten wir zum Glück trotzdem immer zu tun.» Dennoch hätten auch sie die aussergewöhnliche Situation zu spüren bekommen.

«Es gab keine Festivitäten, keine Hochzeiten und die Leute konnten auch nicht auswärts essen gehen. Deshalb benötigten sie auch weniger Kleidung», erzählt sie. Deshalb seien sie nun sehr froh, dass in diesem Jahr der Apéro wieder wie gewohnt von 14.30 bis 19 Uhr stattfinden kann – sogar ohne Masken.

«Das war uns sehr wichtig. Deshalb haben wir den Anlass auch etwas später angesetzt. Wir wollten warten, was der Bundesrat über die Lockerungen beschliesst», begründet Arnold. Die Vorbereitungen für den Modeapéro seien schon lange im Gang. «Jetzt fehlt nur noch der Feinschliff. Aber alle wissen genau, was sie zu tun haben», erzählt Arnold zufrieden.