Muri
Samantha will mit Schönheit und Köpfchen die neue Miss Schweiz werden

Kommt die schönste Schweizerin aus dem Freiamt? Samantha Haug (22) aus Muri ist eine der Finalistinnen im Rennen um die Wahl zur Miss Schweiz. Bis im Herbst kämpft die schlaue Schönheit gegen 17 Mitstreiterinnen um das begehrte Krönchen.

Lukas Scherrer
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Schlau und attraktiv: Mit dieser Mischung will Samantha Haug aus Muri die Jury überzeugen.

Schlau und attraktiv: Mit dieser Mischung will Samantha Haug aus Muri die Jury überzeugen.

zvg

Sie ist jung, hübsch und gebildet – und hat ein ehrgeiziges Ziel: Samantha Haug aus Muri will am 11. Oktober die Nachfolge von Dominique Rinderknecht antreten und als Miss Schweiz zur schönsten Frau des Landes gekrönt werden.

Mit dem Gedanken zur Teilnahme spielte die 22-Jährige schon lange: «Es hat mich schon immer gereizt, einmal bei der Wahl mitzumachen.» Von ihrem Freund David und ihrer Familie ermutigt, entschloss sie sich, an einem der öffentlichen Castings im Modehaus Schild in Zürich mitzumachen.

Ihr Mut zahlte sich aus und sie gewann das «Golden Ticket» zum entscheidenden Casting, wo sie zusammen mit 17 Konkurrentinnen für das grosse Final auserkoren wurde. Beim ersten Kennenlernen ihrer Mitstreiterinnen war der schönen Murianerin dann aber doch etwas mulmig zumute.

«Ich war beeindruckt von der Schönheit und den tollen Figuren der Teilnehmerinnen.» Rivalitäten unter den Miss-Kandidatinnen hat Samantha indes noch nicht bemerkt: «Es gibt sicher einige Frauen, die sich mehr als andere in den Mittelpunkt stellen, bisher sind aber alle sehr nett zueinander.»

Weltgewandte Sprachkünstlerin

Erste Laufsteg-Trainings, Fotoshootings und Pressekonferenzen hat Samantha bereits überstanden. Doch bald geht es mit den Pre-Shows im Château Gütsch in Luzern los, wo die Kandidatinnen von den Ex-Missen Christa Rigozzi und Melanie Winiger auf den Schönheitswettbewerb vorbereitet werden. Für sechs Damen wird dort der Traum von der Krone bereits zu Ende gehen.

Doch Samantha rechnet sich gute Chancen aus, das Missen-Camp zu überstehen: «Ich spreche als einzige Kandidatin alle vier Landessprachen und repräsentiere die Schweiz daher ideal.» Als Studentin der vergleichenden romanischen Sprachwissenschaften spricht die gebildete Schönheit aus Muri sogar Spanisch, Englisch und Rumänisch und reist dafür in der ganzen Welt herum.

Alleine im letzten Jahr absolvierte sie Sprachkurse in Malaga, Salerno, Neapel und Bukarest und ist überzeugt: «Eine Sprache nur durch Theorie zu erlernen ist sehr schwierig. Viel wertvoller ist das direkte Gespräch mit den Einheimischen vor Ort.» Auch erste Modelerfahrungen bei Modeschauen und Fotoshootings konnte sie bereits sammeln, was ihr beim Wettbewerb auf dem Berner Bundesplatz sicherlich nützlich sein wird.

Ehrgeizige Zukunftspläne

Neben ihrem hübschen Äusseren will Samantha auch mit ihrer Persönlichkeit und Intelligenz punkten. «Die Miss Schweiz-Wahl ist keine reine Schönheitswahl mehr, man wird nicht nur auf das Aussehen reduziert», ist sie sich sicher.

Auch für ihre berufliche und private Zukunft hat Samantha schon konkrete Pläne. Nach Beendigung ihres Bachelor-Studiums in Zürich will sie für zwei Jahre in Ecuador leben und für ihren Master-Titel studieren. Dann soll auch noch ein Lehrerdiplom hinzukommen, denn Samantha möchte an der Kanti unterrichten. «Der Lehrerberuf ist ideal für mich, weil man problemlos aus- und wieder einsteigen kann. Das ist mir wichtig, weil ich irgendwann auch eine Familie gründen möchte.»

Auch eine Eigentumswohnung mit Freund David ist fest geplant. Dafür würden ihr die 120 000 Franken Lohn, welche die neue Miss Schweiz für ihr Amtsjahr erhält, sehr gelegen kommen. Doch bis zum begehrten Krönchen ist es noch ein langer Weg.