Baden/Würenlos

Kriminaltouristen: Polizei nimmt Rumänen in Baden und auf dem Rastplatz Würenlos fest

Der Kapo fielen in Baden und auf der Raststätte Würenlos Autos mit französischen Nummern auf, darin befanden sich mutmassliche Kriminaltouristen aus Rumänien. (Symbolbild)

Der Kapo fielen in Baden und auf der Raststätte Würenlos Autos mit französischen Nummern auf, darin befanden sich mutmassliche Kriminaltouristen aus Rumänien. (Symbolbild)

Die Kantonspolizei Aargau nahm am Donnerstag in Baden zwei Rumänen als mutmassliche Kriminaltouristen fest. Auf dem Rastplatz Würenlos griff sie dann noch sieben weitere verdächtige Landsleute auf. Einer davon wurde inhaftiert.

Zivilen Fahndern der Kantonspolizei Aargau fiel am Donnerstagnachmittag in Baden ein parkiertes Auto mit französischen Kontrollschildern auf. Wenig später kehrten die Männer zum Auto zurück und stiegen ein, wie die Kantonspolizei Aargau in einer Medienmitteilung schreibt. Bei der folgenden Kontrolle machten sie wiedersprüchliche Aussagen zum Grund ihrer Anwesenheit. Die Polizei brachte die beiden Rumänen auf den Polizeiposten, um sie dort gründlich zu überprüfen. 

Abklärungen ergaben, dass einer der beiden Verdächtigen der Polizei bereits wegen Einbruch- und Trickdiebstahls bekannt war. Zudem stiess die Polizei im Auto auf versteckte Bettelbriefe. 

Die Kantonspolizei Aargau verdächtigt die beiden Rumänen, als Kriminaltouristen auf Einbruchs- oder Diebestour gewesen zu sein. Ermittlungen sind im Gange. 

Gestohlenes Mobiltelefon

Auf der Raststätte Würenlos traf die Kantonspolizei am späten Abend auf einen Lieferwagen und ein Auto mit französischen Kontrollschildern. Vier Männer und drei Frauen – allesamt Rumänen – waren damit unterwegs. Sie gaben an, auf der Durchreise nach Rumänien zu sein. Beide Fahrzeuge waren mit Hausrat und Lebensmitteln beladen. 

Auf dem Polizeistützpunkt überprüfte die Kantonspolizei die sieben Personen und ihre Fahrzeuge eingehend. Dabei kam unter anderem ein Smartphone zum Vorschein, das im Fahndungsregister als gestohlen ausgeschrieben war. Zudem ergaben sich bei einem
20-jährigen Anhaltspunkte, dass er mit einem Einbruchdiebstahl in Verbindung stehen könnte. Er wurde für entsprechende Ermittlungen inhaftiert. 

Da ihnen keine Straftaten nachgewiesen werden konnten, liess die Polizei die anderen sechs Personen gehen. 

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