Bremgarten/Mutschellen
Die Spitex-Organisationen im Reusstal bündeln ihre Kräfte

Die Spitex-Organisationen Bremgarten, Mutschellen, Niederwil und Fischbach-Göslikon sowie Kelleramt streben die Zusammenarbeit als Spitex Mutschellen-Reusstal an.

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Freuen sich auf den Zusammenschluss: Anita Schüepp (Spitex Bremgarten und Mutschellen), Corinna Ganzoni Stettler (Spitex Bremgarten), Eva Gemmrich (Spitex Kelleramt), Monika Wehrli (Spitex Niederwil-Fischbach-Göslikon) und Xenia Bonsen (Spitex Mutschellen, von links).

Freuen sich auf den Zusammenschluss: Anita Schüepp (Spitex Bremgarten und Mutschellen), Corinna Ganzoni Stettler (Spitex Bremgarten), Eva Gemmrich (Spitex Kelleramt), Monika Wehrli (Spitex Niederwil-Fischbach-Göslikon) und Xenia Bonsen (Spitex Mutschellen, von links).

zvg

(az) Mitte August stimmen die vier Spitex-Organisationen Bremgarten, Mutschellen, Niederwil und Fischbach-Göslikon sowie Kelleramt getrennt voneinander darüber ab, ob sie fortan unter dem Namen Spitex Mutschellen-Reusstal zusammenarbeiten wollen. Vorerst mussten aber die Mitgliederversammlungen der Organisationen abgehalten werden. Die Coronalage liess es auch dieses Jahr nicht zu, dass diese ordentlich durchgeführt werden konnten. Erneut gab es nur schriftliche Infos und ebensolche Abstimmungen.

Über das Thema Fusion zur Spitex Mutschellen-Reusstal wurde vorerst nur informiert. Darüber abgestimmt wird an den Fusions-Mitgliederversammlungen der vier Spitex-Vereine zwischen dem 17. und 25. August. Dennoch werten die Verantwortlichen die hohe Stimmbeteiligung an den schriftlichen Abstimmungen als Zeichen der Anerkennung und der starken Verankerung der Organisationen bei den Mitgliedern. Und als ebenso erfreulich bezeichnen sie die Tatsache, dass alle vier Standorte trotz coronabedingten Einschränkungen das Geschäftsjahr positiv abschliessen konnten.

Bisherige Spitex-Präsidenten möchten neuen Vorstand bilden

Die Spitex-Präsidenten möchten das Projekt, das von allen beteiligten Gemeinden unterstützt wird, persönlich vorstellen. Um die Kontinuität zu gewährleisten, stellen sich alle vier bisherigen Spitexpräsidenten zur Wahl in den neuen Vorstand. Als neuer Präsident wird Eduard Schwab (bisher Spitex Kelleramt) vorgeschlagen. Auch die Kadermitarbeitenden der einzelnen Organisationen sind stark in den Aufbau der neuen Organisation eingebunden und unterstützen den geplanten Zusammenschluss. Dieses grosse Engagement bietet Gewähr, für einen nahtlosen Übergang auf allen Ebenen. Weiterhin wegweisend ist der Anspruch, die bisherige Qualität in der Pflege zu Hause hochzuhalten und damit den Bedürfnissen von Klienten und Mitarbeitenden jederzeit gerecht zu werden.