Wohlen
An der Springkonkurrenz zu Pferd gehalten – doch vom Bullen geworfen

Insgesamt starteten am Wochenende 721 Reiterinnen und Reiter aus der gesamten Schweiz auf der Wiesenfläche. Eine neue Prüfung brachte etwas Rodeo-Atmosphäre an die Springkonkurrenz.

Verena Schmidtke
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Wohlen Springkonkurrenz
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Wohlen Springkonkurrenz

Verena Schmidtke

Bereits am frühen Samstagnachmittag ist das Festzelt der Springkonkurrenz Wohlen gut besucht. Und am Abend platzt es fast aus allen Nähten. Die neuen OK-Präsidenten Sandra Troxler und Christoph Keller freuen sich über das grosse Interesse. Nach dem Rücktritt von Ueli Brunner als OK-Präsident ist es für den Kavallerieverein Bünztal eine Herzensangelegenheit gewesen, den traditionellen Anlass weiterzuführen. «Das ist schon eine emotionale Sache, schliesslich gibt es den Anlass seit mehr als 50 Jahren», sagt Keller. Erwartungsvoll berichten beide: «Am Abend gibt es einen neuen Programmpunkt. Wir sind gespannt, wie das beim Publikum ankommt.»

Sturm brach herein

Insgesamt starteten am Wochenende 721 Reiterinnen und Reiter aus der gesamten Schweiz auf der Wiesenfläche. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Anlass. Zum Glück spielt das Wetter bisher mit», teilte Troxler mit. Nur am Freitagabend habe man den Bünztal-Seetal-Cup wegen des Sturms und Regens nach bereits einem Durchgang abbrechen müssen. Doch der eine Durchgang habe aber glücklicherweise für eine Rangiergung genügt. «Für die neue ‹Jump-& -Ride›-Spezialprüfung wollten fast 20 Equipen antreten», sagten die OK-Präsidenten erfreut über die neue Attraktion.

Bei dieser Prüfung starten zwei Teilnehmer, einer zu Pferd, der andere auf dem Bullen. Fällt der Bullrider allerdings ab, ist die Prüfung beendet. Unter den Startern waren vereinzelt Cowboys und Cowgirls auszumachen. Da tauchte sogar ein gewisser Old Shatterhand auf, die bekannte Romanfigur von Karl May. Zur zusätzlichen Unterhaltung der Zuschauer befragte Christoph Keller die Bullenbezwinger vor und nach ihrem Ritt nach ihrem Befinden. Die meisten «Rider» waren vorher recht zuversichtlich, doch der eine oder andere fiel dann schneller runter, als ihm oder ihr lieb war.

Die Zuschauer unterstützten die Mutigen lautkräftig, wer sich besonders lange hielt, bekam dann auch Mal ein lautes «Wow – weiter so!», zu hören, wer stürzte, manchmal auch ein paar Lacher. Alle waren sich einig: Die Springkonkurrenz war nicht zuletzt dank dieser Attraktion erneut ein gelungener Anlass.

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