Pflege
Windischer Sanavita packt das Tanzfieber: «Wir wollten gute Laune ins Haus bringen»

Die Bewohnerschaft und Mitarbeitenden der Lindenpark-Betreiberin stellten sich einer Herausforderung. Diese ging bereits um die Welt.

Maja Reznicek
Merken
Drucken
Teilen
Zusammen mit der Bewohnerschaft und dem Team produziert die Sanavita AG ein Tanzvideo zum Lied «Jerusalema».

Zusammen mit der Bewohnerschaft und dem Team produziert die Sanavita AG ein Tanzvideo zum Lied «Jerusalema».

Bild: zvg

Die Sanavita AG zeigt sich einmal von einer anderen Seite. Die Betreiberin des Pflegezentrums Lindenpark in Windisch und von 35 regionalen Wohnungen veröffentlichte in einem Video ihre Antwort auf die sogenannte Jerusalema-Dance-Challenge.

«Unsere Mitarbeitenden und Bewohnenden haben an unterschiedlichen Orten vor und im Haus gemeinsam getanzt. Sogar unsere Alpakas haben bei der Musik die Ohren gespitzt», schreibt der Geschäftsführer Walter Weber in einer Medienmitteilung vom Freitag. Die Challenge fand aus gutem Grund statt:

«Die vergangenen Monate forderten grosse einschränkende Massnahmen. Die besondere Situation drückte auf das Gemüt der Bewohnenden und Mitarbeitenden der Sanavita AG.»

Zur Überwindung der Isolation und Verbreitung von Optimismus habe man an der Challenge teilgenommen.

Es sei wichtig gewesen, gute Laune ins Haus zu bringen und mit aktueller Musik einen emotionalen Kontrapunkt zu den Belastungen bedingt durch die Coronapandemie zu setzen. Weber führt aus: «Wir entschieden uns zum Lied ‹Jerusalema› des Südafrikaners Master KG und Nomcebo Zikode, das seit Monaten in den sozialen Medien präsent ist, zu tanzen.» Im Lied gehe es um einen spirituellen Ort, an dem es kaum Sorgen, sondern viele fröhliche Menschen gibt.

«Viele Bewohnende haben sich an den Übungssequenzen beteiligt»

Kurz nach der Bekanntgabe des Vorhabens wurde gemäss dem Geschäftsführer privat sowie in den Pausen kräftig geübt. Die Sanavita steckte innert Kürze im Jerusalema-Fieber. In der Medienmitteilung heisst es:

Walter Weber, Geschäftsführer der Sanavita AG in Windisch.

Walter Weber, Geschäftsführer der Sanavita AG in Windisch.

Bild: zvg
«Unter Beobachtung unserer Bewohnenden entwickelt sich die Dance-Performance. Viele Bewohnende haben sich an den Übungssequenzen beteiligt.»

Der Jerusalema-Sound habe den Zusammenhalt im gesamten Haus und den Optimismus gefördert, fügt Walter Weber an: «Wir sind begeistert, wie viele Bewohnende und Mitarbeitende spontan mitgewirkt haben. Die gemeinsam erfüllte Challenge zeigt, dass das Sanavita-Team auch in schwierigen Zeiten zusammensteht und sich in aussergewöhnlichen Situationen um das Wohl der Bewohnenden kümmert. Darauf sind wir stolz.»