Brugg
Jetzt wird gemalt: Die Laurstrasse erhält zwei farbige Bänder

Mit Sofortmassnahmen soll die Verkehrssicherheit auf der Laurstrasse in Brugg erhöht, eine Temporeduktion erreicht werden. Aufgemalt werden farbige Markierungsbänder an den Strassenseiten. Der Fussgängerstreifen wird verlegt.

Michael Hunziker
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Die farbigen Markierungsbänder an den Strassenseiten sollen die Automobilisten dazu animieren, langsamer zu fahren.

Die farbigen Markierungsbänder an den Strassenseiten sollen die Automobilisten dazu animieren, langsamer zu fahren.

Michael Hunziker

Endlich hat das Wetter mitgespielt: Am Freitag machten sich die Spezialisten in Brugg ans Werk und begannen, die farblichen Gestaltungselemente auf der Laurstrasse anzubringen. Fast zwei Tonnen Farbe werden am Schluss alles in allem benötigt.

Rückblick: Von einer weiteren Verkehrsberuhigung auf der Laurstrasse wollte der Brugger Einwohnerrat zwar nichts wissen. Trotzdem: Die bereits im letzten Jahr beschlossenen Sofortmassnahmen werden gleichwohl umgesetzt. Die – geringen – baulichen Anpassungen sind vor kurzen vorgenommen worden, jetzt sind die zusätzlichen Markierungsarbeiten an der Reihe.

Schüler müssen über Strasse

«Ziel der Massnahmen ist es grundsätzlich, die Verkehrssicherheit auf der Laurstrasse zu erhöhen und eine Temporeduktion zu erreichen», erklärt Heiner Hossli, Chef der Regionalpolizei (Repol) Brugg. Vor allem auch deshalb, weil viele Schüler auf ihrem Weg die Strasse queren müssten.

Konkret verlegt wird der Fussgängerstreifen. Dieser sei, so Hossli, am neuen Ort für die Fahrzeuglenker aus Fahrtrichtung Schönegg früher und besser zu sehen und liege zudem auch direkt auf der Höhe des Verbindungswegs zum Stapferschulhaus. «Die farbigen Markierungsbänder an den Strassenseiten dienen dazu, die Fahrzeuglenker zusätzlich auf die schmale Strasse hinzuweisen. Sie animieren dazu, langsamer zu fahren», fährt der Repol-Chef fort.

Dieses Ziel werde ebenfalls mit der Fahrbahnverengung beim Fussgängerstreifen verfolgt. «Ein Kreuzen wird in diesem Bereich nur noch mit geringer Geschwindigkeit möglich sein, je nach Fahrzeugart muss dabei angehalten werden.»

110 000 Franken bewilligt

Zur Erinnerung: Für die Sofortmassnahmen im Zusammenhang mit den Gefahrenstellen im kommunalen Verkehrsnetz bewilligte der Brugger Einwohnerrat im Januar des letzten Jahres einen Kredit von 110 000 Franken. Damals schlug die Projektkommission als Unterstützung der Vorschläge aus einem Postulat von SP-Einwohnerrätin Karin Graf-Herde ergänzende Sofortmassnahmen auf der Laurstrasse vor.

Um die Vorarbeiten für die Markierungen kümmerten sich die Initiantinnen zusammen mit einem Verkehrsplaner, der Abteilung Bau und Planung sowie der Regionalpolizei Brugg. Repol-Chef Hossli weist gleichzeitig darauf hin, dass mit dem Projekt «Kommunaler Gesamtplan Verkehr» die Situation später neu beurteilt wird.