Brugg
Das Dampfschiff bewährt sich als Plattform für Newcomer-Bands

Für ein Highlight sorgte am Freitag das Dampfschiff mit der ersten Newcomer-Night mit der R’n’B- und Funk-Gruppe «Hier spricht Paul» und den pop-rockigen «Those and the Weirdo».

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Newcomer-Night im Dampfschiff Brugg
7 Bilder
Frontfrau Karin Züllig von Hier spricht Paul
Hier spricht Paul in Aktion
Those and the weirdo auf der Bühne
Dino Brandao von Those and the weirdo mit Leidenschaft
Those and the weirdos auf der Bühne
Dino Brandao, Sänger von Those and the weirdos

Newcomer-Night im Dampfschiff Brugg

Gegen 21 Uhr füllte sich das Lokal. Als dann «Those and the Weirdo» auf die Bühne kamen, lag erst etwas Nervosität in der Luft. Das Publikum wurde angesteckt und fieberte mit. Mit pop-rockigen Songs, gepaart mit Funk und Blues und einem Ukulele Auftakt, der an Stefan Raab erinnerte, zeigten Frontsänger Dino Brandao und seine Jungs trotz leichter Unbeholfenheit und kleinen technischen Problemen, was sie drauf haben.

Selbstsicherer gaben sich die Musiker von «Hier spricht Paul» mit der stimmstarken Frontfrau Katrin Züllig. Mit R’n’B und Funk rissen sie das Publikum in ihren Bann und liessen es bis zum Ende des Konzerts nicht mehr los. Für die Dampfschiff-Crew war der Abend ein voller Erfolg.

Nachwuchs wird gezielt ausgesucht

«Die Veranstaltung soll eine Plattform für junge Musiker sein. Wir suchen sie gezielt aus. Natürlich werden wir auch für Auftritte angefragt. Wir legen bei der Wahl der Musiker Wert auf Qualität und spezielle Arrangements.», so Loncarevic. Die Newcomernight ist aber nicht die einzige Veranstaltung des Dampfschiffs mit Lokalbezug. «Letztes Jahr haben wir einen Brugger Perlenabend für Newcomer und alte Musikhasen veranstaltet. Da kam uns die Idee, etwas wie die Newcomernight in die Wege zu leiten. Neben rund 60 Musik-und Tanz- sowie literarischen und philosophischen Anlässen organisieren wir drei bis viermal im Jahr eine Jamsession, bei der sich Musiker aller Altersgruppen treffen und sich musikalisch austoben können.»

Das Dampfschiff legt grossen Wert auf Nachwuchskünstler, obwohl auch sie gelegentlich den einen oder anderen bekannten Musiker gerne zu Gast hätten. Für viele arrivierte Künstler, ist das Dampfschiff als Auftrittsort inzwischen aber zu klein geworden. Diese spielen dann eher im Salzhaus oder einem anderen grösseren Konzertsaal», erklärt Loncarevic.

Ob es eine nächste Newcomernight im Dampfschiff geben wird, ist noch nicht entschieden, doch nach diesem Erfolg sei die Tendenz ganz klar bei einem Ja. (sju)