Pandemie
Nach Coronalockerungen: Lösen sich Testcenter in Brugg und Windisch auf?

Die Anlagen auf dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz und im Brugger Schachen könnten bald Geschichte sein. Wie es mit den Testcentern weitergeht.

Flavia Rüdiger
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Das Testcenter auf dem Campus-Areal der FHNW wird abgebaut.

Das Testcenter auf dem Campus-Areal der FHNW wird abgebaut.

Claudia Meier

Die Stimmung nach der Bekanntgabe der Coronalockerungen am Mittwoch, 16. Februar, ist bei vielen gelöst. Für gewisse Angebote könnte aber bald kein Bedarf mehr bestehen. Unter anderem sind Testcenter betroffen, die während der Pandemie neue Arbeitsplätze geschaffen haben.

Seit Dezember 2020 führt das Team der Apotheken in der Region Brugg beim blauen Container im Brugger Schachen Coronatests durch. Gemäss Martina Sigg, Apothekerin aus Schinznach-Dorf, wird jedoch die dortige Testbaracke, für welches Sigg unter anderem zuständig ist, nächste Woche definitiv noch geöffnet bleiben. Die Apothekerin sagt:

«Anmeldungen zum Testen haben wir im Moment noch genug.»

Wie es mit dem Testcenter weitergehen wird, beschliesst der Verwaltungsrat nächsten Montag, 21. Februar.

Der Entscheid, wann das Corona-Testcenter im Brugger Schachen schliessen wird, steht noch aus.

Der Entscheid, wann das Corona-Testcenter im Brugger Schachen schliessen wird, steht noch aus.

Claudia Meier

Fachhochschule hat bereits konkrete Pläne

Während die Entscheidung in Schinznach noch aussteht, ist die Vorgehensweise an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) bereits in Stein gemeisselt. Dominik Lehmann, Leiter der Kommunikation, sagt:

«Die letzten Tests fanden am Freitag, 18. Februar, statt. Im Anschluss wird das Testangebot eingestellt und das Corona-Testzentrum, welches in einem Container eingerichtet wurde, abgebaut.»

Gemäss Lehmann wurde seit Mitte Oktober 2021 dreimal wöchentlich, während drei Stunden, fleissig getestet. Er ergänzt: «Anfänglich führte man natürlich mehr Tests durch. Bis zu 300 pro Woche. Im Januar 2022 wurden dann nur noch 50 bis 100 Proben entnommen.»

Im Oktober sorgte der Testcontainer nicht bei allen für Begeisterung (AZ berichtete). Denn bedient wurden nur diejenigen, die eine persönliche Fachhochschulkarte vorweisen konnten: «Wer sich testen lassen will, muss entweder an der FHNW studieren oder an der Fachhochschule arbeiten.»

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