Brugg
Warum die EVP lauter Frauen auf ihrer Liste für den Einwohnerrat hat

Die Evangelische Volkspartei tritt in Brugg mit eine Sechserliste zu den Gesamterneuerungswahlen am 28. November an. Was der Mann macht, der vorübergehend auch mal auf der Liste war.

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Sie kandidieren für den Einwohnerrat Brugg (v. l.): Sabrina Senn (neu), Esther Graf (neu), Doris Erhardt (bisher), Barbara Müller-Hefti (bisher) und Rebekka Frey (neu). Es fehlt: Joya Süess (bisher).

Sie kandidieren für den Einwohnerrat Brugg (v. l.): Sabrina Senn (neu), Esther Graf (neu), Doris Erhardt (bisher), Barbara Müller-Hefti (bisher) und Rebekka Frey (neu). Es fehlt: Joya Süess (bisher).

zvg

Dass die EVP mit einer reinen Frauenliste zu den Brugger Einwohnerratswahlen am 28. November antritt, war nicht geplant. «Es passt aber gut ins 2021, in welchem 50 Jahre Frauenstimmrecht gefeiert wird», schreibt die Partei in einer Mitteilung. Der einzige Mann, der für kurze Zeit auf der EVP-Liste Platz nahm, habe aufgrund seines Umzugs an die Einwohnerratsliste der EVP Windisch abgetreten werden müssen. Die EVP Brugg ist froh, dass er die EVP Windisch im Wahlkampf tatkräftig unterstützt.

In Brugg stehen neben den drei bisherigen Einwohnerrätinnen Doris Erhardt, Joya Süess und Barbara Müller-Hefti mit Rebekka Frey, Esther Graf und Sabrina Senn drei weitere Namen auf der Liste.

Die Partei hofft auf einen Sitzgewinn

Die EVP legt Wert darauf, dass ihre Kandidatinnen in den verschiedenen Stadtteilen Umiken, Schinznach-Bad und Brugg (Westquartier, Lauffohr und Bilander) wohnhaft sind. So können die Anliegen dieser Quartierbewohner künftig bestmöglich vertreten werden.

Aktuell verfügt die EVP über drei Sitze im 50-köpfigen Stadtparlament. «Die EVP-Einwohnerrätinnen politisieren aus Leidenschaft für Menschen und Umwelt der Stadt Brugg», so die Partei. Die EVP möchte nun bei den Gesamterneuerungswahlen einen vierten Sitz holen. (az)

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