Brugg
Die SP schickt 21 Kandidierende ins Rennen für die Einwohnerratswahlen

Die Brugger wählen am 28. November das 50-köpfige Stadtparlament für die neue Legislatur. Wie die Partei ein Gegengewicht zum bürgerlich dominierten Stadtrat bilden möchte.

Claudia Meier
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Sie möchten in den Einwohnerrat Brugg: 19 der insgesamt 21 Kandidierenden präsentieren sich vor dem Stadthaus.

Sie möchten in den Einwohnerrat Brugg: 19 der insgesamt 21 Kandidierenden präsentieren sich vor dem Stadthaus.

zvg

Für die SP steigen 21 Kandidierende in den Einwohnerratswahlkampf. «Mit unserer vielfältigen Liste möchten wir ein Gegengewicht zum bürgerlich dominierten Stadtrat bilden», schreibt die Partei in einer Mitteilung. Die SP sei in der neuen Legislatur nicht mehr im Stadtrat vertreten, umso mehr sei eine starke und grössereVertretung im Einwohnerrat wichtig.

Die SP werde sich auch in der neuen Legislatur für eine lebenswerte, moderne und weltoffene Stadt einsetzen, die ihren Stadtschatz von fast 100 Millionen Franken zum Wohl der Bevölkerung einsetzt. «Langersehnte Projekte möchten wir angehen und so die Stadt Brugg attraktiver machen», hält die SP fest. Förderung der Kultur, bezahlbares Wohnen, ein attraktiver öffentlicher Verkehr, bessere Bedingungen für Fuss- und Veloverkehr, mehr erneuerbare Energien, Einsatz für Gleichberechtigung und Einsatz gegen Ungleichheit. «Das alles sind Themen, die für uns selbstverständlich sind und für die wir auch in Zukunft einstehen», fasst die Partei zusammen.

Elf Frauen und zehn Männer auf der Liste

Die 21 Kandidierenden der SP für den Brugger Einwohnerrat sind: Isabella Bertschi, Rita Boeck, Alexandra Dahinden, Cybel Dickson, Sinem Gökçen, Lea Kalt, Renate Kempe, Salome Schneider Boye, Zoe Sutter, Beatrice Widmer Marti, Leonie Woodtli, Pascal Ammann, Reto Bertschi, Martin Brügger, Elias Bühler, Emanuel Heer, Gabriel Hofmann, David Hunziker, Florian Lechner, Ulrich Merholz und Noah Zurfluh.

Aktuell verfügt die SP über zehn Sitze im 50-köpfigen Stadtparlament. Von den Bisherigen stellt sich einzig Mischa Bertschi nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. Die beiden Einwohnerrätinnen Rita Boeck und Alexandra Dahinden, die Ende September den Sprung in den Stadtrat verpassten, kandidieren nun erneut für die Legislative. Die SP wolle sich in den nächsten vier Jahren weiterhin für ein Brugg des Miteinanders einsetzen, so die Partei.

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