Parkour oder Freerunning ist eine Sportart, bei der man sich möglichst effizient und kreativ von einem Punkt zum anderen bewegt. Auf dem Weg durch die Stadt überwinden die Sportler Hindernisse mit Sprüngen, Salti oder Überschlägen. «Es ist ein gefährlicher Sport», gibt Semaiah Siegenthaler unumwunden zu. Es hänge aber sehr viel vom individuellen Training ab. «Ich bin viel verletzt, weil ich auch gerne mal über meine Grenze hinaus gehe, aber das ist meine eigene Schuld – wir haben auch Athleten, die sind praktisch nie verletzt.»

Das Team aus Aarau trainiert im Rolling Rock, auf dem Übungsgelände ist der Boden mit Matten ausgelegt, Holzelemente und Stangen laden dazu ein, einen kreativen Weg zu finden.  

«Ich war früher im Geräteturnen, seit zwei Jahren mache ich aber nur noch Parcour», sagt Siegenthaler. Was ihm gefalle sei die Freiheit, nicht auf einen Wettkampf trainieren zu müssen, sonder völlig frei zu sein in der Gestaltung des Trainings.