Aarau
Die AMA ist gerettet – und darf bis 2025 in der Reithalle im Schachen bleiben

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Die AMA findet bis 2025 im Schachen in Aarau statt.

Die AMA findet bis 2025 im Schachen in Aarau statt.

Jakob Weber

Seit 2011 findet die AMA im Aarauer Schachen statt. Eine wichtige Rolle spielt dort die 2008 für 2,8 Millionen Franken erstellte Reithalle. Diese steht auf Land der Ortsbürgergemeinde. Im Baurechtsvertrag für die Reithalle ist ausdrücklich festgehalten, dass die Innenräume der Halle und ihre unmittelbare Umgebung ausschliesslich für «equestrische, also pferdesportliche, Zwecke» zur Verfügung stehen (AZ vom 23. 3.). Für die AMA waren deshalb stehts Ausnahmebewilligungen nötig. Die bisher letzte läuft dieses Jahr ab.

Ende März erklärte AMA-Chefin Suzanne Galliker, sie habe ein Gesuch um Verlängerung der Ausnahmebewilligung gestellt. Und auf die Frage, was passiere, wenn der Stadtrat die Bewilligung nicht verlängere, sagte sie: «Dann sind wir gestorben. Das ist ganz klar. Ich gehe nicht mehr auf die Suche nach einem anderen Gelände – weil es in der Region Aarau keines gibt.»

Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet.
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Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Werner Diem, Co-Founder von BeReal World AG, die mit Hilfe von Apps Kryptowährungen als Zahlungsmittel salonfähig machen will.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Kunstturner Oliver Hegi mit seiner Freundin.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Messeleiterin Suzanne Galliker.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Messeleiterin Suzanne Galliker.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: René Rindlisbacher mit Messeleiterin Suzanne Galliker.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Das Team von Messeleiterin Suzanne Galliker übergibt ihrer Chefin ein Präsent.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau und René Rindlisbacher.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau und René Rindlisbacher.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau und René Rindlisbacher. Eröffnung der AMA im Schachen in Aarau. Im Bild: Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau Stefan Riner mit René Rindlisbacher. Aufgenommen am 27. März 2019.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau und René Rindlisbacher.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau mit Kunstturner Oliver Hegi und der Aarauer Stadträtin Angelica Cavegn Leitner.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau mit Kunstturner Oliver Hegi und der Aarauer Stadträtin Angelica Cavegn Leitner.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau mit Kunstturner Oliver Hegi und der Aarauer Stadträtin Angelica Cavegn Leitner.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau mit Kunstturner Oliver Hegi und der Aarauer Stadträtin Angelica Cavegn Leitner.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau mit Kunstturner Oliver Hegi und der Aarauer Stadträtin Angelica Cavegn Leitner.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau mit Kunstturner Oliver Hegi und der Aarauer Stadträtin Angelica Cavegn Leitner.
Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet. Im Bild: Stefan Riner, Geschäftsführer des eidgenössischen Turnfest in Aarau mit Kunstturner Oliver Hegi und der Aarauer Stadträtin Angelica Cavegn Leitner.

Am Mittwoch, 27. März, wurde im Aarauer Schachen die AMA eröffnet.

Chris Iseli

Gestern gab Suzanne Galliker Entwarnung: «Die AMA findet bis 2025 im Schachen in Aarau statt. Der Stadtrat hat den Organisatoren die Bewilligung für die Nutzung des Areals für weitere fünf Jahre erteilt», heisst es in einer Medienmitteilung. «Wir sind sehr glücklich, dass wir im Schachen bleiben können», lässt sich Suzanne Galliker zitieren. «Eine Fortführung am bestehenden Standort ermöglicht die angestrebte Kontinuität und schafft Planungssicherheit für alle Beteiligten.» Nach der Bewilligung des Stadtrats könne das Messeteam die Vorbereitungen für die AMA 2020 wie geplant fortsetzen.

Und wie begründet die Stadt die Erteilung der befristeten Bewilligung? Die in der Vergangenheit betonte ausschliessliche equestrische Nutzung wird relativiert. «Gemäss Baurechtsvertrag hat sich die Baurechtsnehmerin verpflichtet, die Reithalle primär equestrisch zu nutzen, das heisst der Vertrag schliesst eine sekundäre Nutzung nicht aus», teilt die städtische Kommunikationsstelle mit. «Der Stadtrat sei zum Schluss gekommen, dass eine befristete Bewilligung, ausschliesslich für die Durchführung der AMA, rechtlich möglich sei. «Er hat die Bewilligung für weitere 5 Jahre erteilt, dies jedoch unter dem Vorbehalt, dass die Bewilligung jegliche weitere, nicht equestrische Nutzung ausschliesst.» (uhg)