Küttigen
Das Geheimnis wurde gelüftet: So soll der neue Ritzer aussehen

Im Spittel kann man sich vom künftigen Garderobengebäude für den FC Küttigen ein Bild machen.

Nadja Rohner
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Das neue Garderobengebäude liegt auf diesem Bild links der Spielfelder.

Das neue Garderobengebäude liegt auf diesem Bild links der Spielfelder.

Rund 3 Mio. Franken will der Küttiger Gemeinderat in ein neues Garderobengebäude bei der Sportanlage Ritzer investieren. Der Kredit kommt 2017 an die Gmeind. Seit Montagabend wird im Spittel schon mal gezeigt, was mit dem Geld geschehen soll.

Vorgestellt werden fünf Wettbewerbsbeiträge von Aarauer Architekturbüros. «Im ersten Moment habe ich gedacht, es sei übertrieben, einen Projektwettbewerb für ein Garderobengebäude zu machen», sagte Raumplaner Paul Keller, der den Wettbewerb für die Gemeinde begleitet hat. «Aber es geht immerhin um 670 m Raumprogrammfläche, das entspricht etwa 4 bis 5 Einfamilienhäusern.»

Die Besucher können anhand der im Spittel ausgestellten Modelle gut erkennen, wie unterschiedlich die Architekturbüros ihre Aufgabe gelöst haben. Drei von ihnen haben doppelstöckige Gebäude ausgearbeitet.

Diese schieden im Auswahlverfahren aber relativ rasch aus. Die einstöckigen Entwürfe wurden vom Preisgericht auf Platz 1 und 2 gesetzt. Obsiegt hat das Projekt «Halbzeit» der «Architekten Gemeinschaft 4 AG».

Der Ritzer soll nun bald so aussehen: Auf dem höchsten Punkt des Geländes, südöstlich der Spielfelder, thront das neue Garderobengebäude. Es ist quadratisch. Das Dach sieht so aus, als würde es schweben.

Im Gebäudeteil, der den Spielfeldern zugewandt ist, gibt es eine Gaststube mit Küche und Kiosk. Im Rest des Gebäudes sind Duschen, Umkleideräume, ein Büro mit Sitzungstisch, ein Wasch- und Trocknungsraum, ein Geräteraum und weitere Räume
untergebracht.

Eingeplant werden musste auch eine grosse Zahl Parkplätze sowie eine Dreifachturnhalle. Wann Letztere gebaut wird, stehe allerdings «extrem in den Sternen», so Gemeinderat Tobias Leuthard.

Die Parkplätze kommen südlich der Spielfelder zu liegen, die Turnhalle zwischen Parkplätzen und Bibersteinerstrasse – gemäss «Halbzeit»-Projektbeschrieb «als sichtbare Eingangspforte zur Sportanlage Ritzer und Siedlungserweiterung zum Ortsteil Rombach».