Aarau
Aargauer Messe ist eröffnet: Zum ersten Mal im Aarauer Schachen

«Sollte auffallen, dass dem Wort Neu in meiner Begrüssung etwas gar viel Bedeutung beigemessen wird, so ist das kein Zufall», sagte die neue Messeleiterin Suzanne Galliker in ihrer Eröffnungsrede.

Toni Widmer
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Die AMA 2012 ist eröffnet
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Christian Gyger bei der Rede
Beat Blattner bei der Eröffnung
Suzanne Galliker
AMA 2012 Eröffnung
Rene Bossert bei der Eröffnungsrede

Die AMA 2012 ist eröffnet

Toni Widmer

Die Aargauer Messe Aarau (AMA) hat ihre Tore geöffnet. Zum ersten Mal findet die Messe auf dem Areal der Pferderennbahn im Schachen statt.

Nebst den Neuerungen, bleibt bei der 36. AMA vieles traditionell. Zum Beispiel das Bureland, die Weinhalle, die attraktiven Aussenstände oder die verschiedenen Beizli und Restaurants.

Grösser als bisher ist jedoch der Aufwand für die Bereitstellung der Infrastruktur: «Ich habe ausgerechnet, dass dafür von Organisator und Ausstellern zusammen rund 100000 Arbeitsstunden investiert werden müssen. Immerhin haben wir rund 200 Tonnen Zeltmaterial verbaut und über 10 Kilometer Kabel verlegt», erklärte Christian Gyger, CEO der Wigra Gruppe.
Hoffen auf definitiven Standort
Nach der Ungewissheit im vergangenen Jahr, fuhr Gyger weiter, sei er froh, dass sich doch eine Möglichkeit ergeben habe, die AMA weiterhin in Aarau durchzuführen. Der Stadt und da insbesondere Ortsbürgergutsverwalterin Margrit Röthlisberger, dem Kavallerie- und Reitverein Aarau sowie dem Aargauischen Rennverein gehörten diesbezüglich ein besonderes Dankeschön.

Öffnungszeiten

Die AMA ist heute Mittwoch von 13 bis 21 Uhr (Weinhalle 15 bis 22 Uhr), am Donnerstag und Freitag von 13 bis 21 Uhr geöffnet (Weinhalle 15 bis 22 Uhr), am Samstag von 10 bis 21 Uhr (Weinhalle 11 bis 22 Uhr) und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr (Weinhalle 11 bis 18 Uhr). (to)

Er habe, sagte Stadtrat Beat Blattner, mit einem weinenden und einem tränenden Auge Abschied von der AMA genommen. «Vor einem Jahr glaubten wir, mit der Keba-Sanierung gehe es vorwärts. Jetzt eröffnen wir die nächste AMA und unser Projekt ist immer noch durch Einsprachen blockiert.»

Die Stadt, fuhr Blattner fort, habe zwar da und dort über den eigenen Schatten springen müssen. Aber jetzt sei man froh, dass die Messe nicht nach Lenzburg ausgewandert sei. «Wer weiss», erklärte Blattner, «vielleicht finden wir ja sogar einmal einen festen Standort.»