Aarau
Neue Fassade für eines der drei Goldern-Hochhäuser

Die Wärmedämmung des Hochhauses an der General-Guisan-Strasse entspricht nicht mehr den aktuellen energetischen Anforderungen. Deshalb wird die komplette Fassade rückgebaut und ersetzt.

Zara Zatti
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Eines der drei Hochhäuser in der Goldern bekommt eine neue Fassade.

Eines der drei Hochhäuser in der Goldern bekommt eine neue Fassade.

Sandra Ardizzone

Es ist das markanteste Merkmal des Goldern-Quartiers in Aarau: die drei Hochhäuser an der General-Guisan-Strasse. Eines davon, jenes mit der Hausnummer 52, bekommt jetzt eine komplett neue Fassade. Das zugehörige Baugesuch liegt aktuell bei der Stadt Aarau auf. Im Vordergrund der Sanierung steht eine energetische Optimierung.

Das Gebäude mit den 17 Stockwerken und einer Höhe von 45,4 Metern wurde 1964 gebaut. Die aktuelle Fassade stammt noch aus den Achtzigerjahren und besteht aus Mineralwolle. Damals waren die Ansprüche an die Wärmedämmung noch nicht so hoch wie heute. Bei der Sanierung wird die alte Fassade bis auf die Grundfassade rückgebaut und komplett neu verputzt. Ersetzt werden auch die bestehenden Fenster.

Grundeigentümer des Hochhauses an der General-Guisan-Strasse 52 ist die SIAT Immobilien AG aus Zug. Die anderen beiden Hochhäuser haben einen anderen Eigentümer und werden dementsprechend auch nicht saniert. Weil die drei Hochhäuser ein Ensemble bilden, werde die Sanierung sehr subtil geplant, und die Beziehung zu den anderen Gebäuden soll berücksichtig werden, heisst es in einem Papier zum Baugesuch.

Keine grossen Auswirkungen auf die Bewohner

Zusätzlich zur Fassadensanierung werden auch die Brandschutzvorrichtungen optimiert. Die zwei in die Jahre gekommenen Fahrstühle werden ersetzt, einer davon durch einen Feuerwehrlift. Hinzu kommt in den Fahrstühlen sowie im Treppenhaus eine neue Rauchschutzdruckanlage (RDA). Diese verhindert bei einem Brand das Eindringen von Rauch. Kosten wird die Sanierung insgesamt rund 5,3 Millionen Franken. Wenn alles nach Plan läuft, sollten die Arbeiten im September dieses Jahres abgeschlossen sein.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Gebäudes haben die Arbeiten keine grossen Auswirkungen. Sie können während der kompletten Dauer der Sanierung in ihren Wohnungen bleiben. Am meisten tangiert werden sie vom Einbau der neuen Fenster. Der Ersatz sollte aber nicht länger als zwei bis drei Tage dauern.

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