Aarau
Geld für eine neue Waschmaschine: Im Förderprogramm Energie der Stadt liegen wieder 3,95 Millionen Franken

Das Programm soll den Energiewandel in Aarau befeuern, und unterstützt klimabewusste Einwohnerinnen und Einwohner finanziell. Ende Oktober war das Kässeli, das einst mit 1 Million Franken gefüllt war, leer. Jetzt wurde es neu gefüllt.

Zara Zatti
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Wer eine umweltfreundliche Waschmaschine kauft, dem zahlt die Stadt Aarau einen Teil daran.

Wer eine umweltfreundliche Waschmaschine kauft, dem zahlt die Stadt Aarau einen Teil daran.

Bild: fotolia

Wer eine neue Waschmaschine oder einen neuen Kühlschrank braucht und in Aarau wohnt, der darf sich freuen. Denn ab sofort sind im Topf des Förderprogramms Energie der Stadt wieder 3,95 Millionen Franken vorhanden. Das teilte die Stadt letzte Woche mit.

Mit dem Geld sollen Investitionen in eine klimafreundliche Infrastruktur unterstützt werden. So etwa der Ersatz eines alten Küchengerätes durch ein energiefreundlicheres oder eine Umstellung von einer Ölheizung oder elektrischen Heizung zu einer Holzheizung. 3000 Franken zahlt die Stadt an den Heizungswechsel. Bei einem Elektrogerät übernimmt sie 20 Prozent des Gesamtpreises, maximal aber 300 Franken. Ebenfalls gefördert werden etwa Solaranlagen oder Ladestationen für Elektroautos in Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeliegenschaften.

Der Einwohnerrat hat dem Verpflichtungskredit für die 3,95 Millionen im Dezember 2021 zugestimmt. Das Förderprogramm gibt es seit 2018, damals waren eine Million Franken bis spätestens Ende 2022 vorgesehen. Im letzten Oktober war das Geld dann aufgebraucht.

47’761 Franken für Haushaltsgeräte

Am meisten Gesuche gestellt wurden für eine Unterstützung für den Kauf neuer Haushaltsgeräte, wie ein Bericht der Stadt Aarau zeigt. 145 Gesuche gingen in diesem Bereich bis Mitte August 2021 ein. Die Gesamtausgaben für die Unterstützung von Haushaltsgeräten betrugen 47’761 Franken.

An zweiter Stelle, mit 88 Stück, stehen die Gesuche für eine Solaranlage: 598’469 Franken, also mehr als die Hälfte des gesamten Fördergeldes, wurde dafür ausgegeben. In anderen Bereichen wurden hingegen fast gar keine Anträge gestellt, so etwa bei der Beleuchtung oder für eine Holzheizung. In beiden Kategorien gab es in den knapp vier Jahren nur ein Gesuch.

Die zweite Runde des Programms mit den knapp vier Millionen Franken ist bis Ende 2025 vorgesehen.

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