Schlieren

Stauloses Zentrum in Schlieren gemäss Stadtrat ein Ding der Unmöglichkeit

Neues Stadtzentrum Schlieren

Neues Stadtzentrum Schlieren

Ein staufreies Zentrum kann mit dem geplanten Stadtplatz nicht in Aussicht gestellt werden. So lautet die Antwort des Stadtrats auf ein Postulat, dass ihm Andreas Geistlich (FDP) und zehn Mitunterzeichnende überwiesen haben.

Der politische Vorstoss Geistlichs erfolgte im Juli des letzten Jahres
als Reaktion auf eine Verkehrsstudie der Firma Marty + Partner AG, die der Verkehrskommission präsentiert worden war. Die Studie prognostizierte, dass der Stadtplatz mit der darauf platzierten Haltestelle der Limmattalbahn zu «zu massiven Stausituationen in Schlieren» führen wird, wie im Postulat moniert wurde.

Alternativlösungen vorgeschlagen

Die Postulanten baten in ihrem Vorstoss den Stadtrat, Massnahmen zu prüfen, um Stausituationen zu verhindern. Alternativlösungen, die im Postulat genannt wurden, waren etwa die zweispurige Führung des Kreisels, seine Untertunnelung, der Verzicht auf die Haltestelle der Limmattalbahn auf dem Kreisel oder
die Realisierung «von tauglichen flankierenden Massnahmen für den motorisierten Individualverkehr vor Baubeginn des Kreisels».

Der Stadtrat verweist in seiner Antwort zunächst darauf, dass es sich bei der Strassenplanung im Zentrum um ein Vorhaben im Hoheitsgebiet des Kantons handle.

Weiter erwähnt er, dass gemäss der Studie von Marty+Partner AG mit einer Verlängerung der Durchfahrtszeit in den Spitzenzeiten zwischen Farbhof und Dietikon von 8 bis 12 Minuten zu rechnen sei.

Mit flankierenden Massnahmen des Kantons und der Stadt sollen «dem Individualverkehr Alternativen zur zügigen Umfahrung des Zentrums zu Spitzenzeiten angeboten werden», wie der Stadtrat festhält.

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