Laut Pressesprecher der Kantonspolizei Solothurn Bruno Gribi verlief der Unfall glimpflich. Einzig der Chauffeur des gut besetzten Reisecars musste ins Spital geflogen werden. Zwar mussten auch zwei der Reisenden hospitalisiert werden, jedoch dürften sie mit leichteren Verletzungen davongekommen sein.

Wie Gribi vor den Medien sagte, ereignete sich der Auffahrunfall um 17.40: Bei stockendem Verkehr habe ein Auto anhalten müssen. Auch ein dem Auto folgender Sattelschlepper habe noch rechtzeitig abbremsen können, worauf der Unfall-Car auf den Sattelschlepper auffuhr und diesen in das vordere Auto stiess. Die Insassen des Sattelschleppers als auch des forderen Fahrzeugs verletzten sich beim Unfall nicht.

Grössere Behinderung

In der Folge kam es zu einer grösseren Verkehrsbehinderung. Kurzfristig – damit die Rega den Bus-Chauffeur bergen konnte – mussten alle drei Fahrbahnen gesperrt werden, wobei eine Spur bald wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Noch vor dem Eindunkeln war die Unfallstelle bereits wieder geräumt.

Ob der Car voll besetzt war, war am Mittwochabend unklar. Wie der Einsatzleiter des Feuerwehrstützpunktes Oensingen Thomas Berger der az sagte, war der Car gut besetzt. Alle Insassen ausser der Chauffeur hätten das Fahrzeug selber verlassen können. Der Chauffeur sei zwar ansprechbar gewesen, jedoch hätten die Feuerwehrleute ihn befreien müssen. «Er war hinter dem Lenkrad eingeklemmt», sagte Berger.

Beim Unfallfahrzeug handelt es sich um einen Reisecar des Reiseunternehmens Castell mit Sitz in Näfels. Laut unbestätigten Angaben waren die Passagiere auf der Rückreise aus Holland. (dfu/sbi)