Die Primarschule Oensingen wurde im November 2016 auf ihre Funktionstüchtigkeit und auf die Wirksamkeit ihres Qualitätsmanagements geprüft. Der Schlussbericht der externen Schulevaluation liegt nun vor. In den sechs geprüften Bereichen Arbeitsklima für Lehrpersonen, Elternkontakte, Erfüllung der Betreuungs- und Aufsichtsfunktion, Schulführung und Qualitätsmanagement hat die Schule gut abgeschnitten. Das bedeutet, dass alle Ampeln auf Grün stehen und die Schule somit alle grundlegenden Anforderungen erfüllt.

Eltern- und Schülerrat einbezogen

Die Evaluation wird von der Fachstelle externe Schulevaluation der Pädagogischen Hochschule FHNW im Auftrag des Amtes für Volksschule und Kindergarten des Kantons Solothurns durchgeführt. Expertinnen und Experten sind während zweier Tage vor Ort an der Schule und befragen Eltern, Schülerinnen, Schüler, Lehrpersonen, Schulsozialarbeiter, Hauswart und die Schulleitung. Da an der Primarschule Oensingen ein Eltern- sowie Schülerrat besteht, wurden deren Mitglieder separat zu einem Gespräch eingeladen. Zudem wurde das schulinterne Qualitätsmanagement überprüft.

Ein erster Teil der Evaluation beleuchtet die erwähnten sechs grundlegenden Anforderungen an eine funktionsfähige Schule. Die Ergebnisse werden in den Ampelfarben grün, gelb und rot ausgedrückt, wobei grün als Optimum angestrebt wird.

Im einem zweiten Teil erhob das Expertenteam aufgrund der Vorstudie und im Vorfeld gemachten Kernaussagen zum Profil der Schule. Quellen dafür waren Fragebogen, Interviews und die Beobachtungen während der Evaluationszeit.

Das Evaluationsteam hat die Schule Oensingen als eine gut funktionierende Schule wahrgenommen. Lehrpersonen und Eltern zeigen sich mit der Organisation und der Führung der Schule grundsätzlich sehr zufrieden.

Das Evaluationsteam konnte eine positive Grundstimmung im Kollegium und eine hohe Identifikation von Schulleitung und Lehrpersonen mit der Schule feststellen. Die Schulführungsverantwortlichen (Ressortleitung Bildung des Gemeinderates, Co-Schulleitung) und das Kollegium scheine ein «Spirit» zu verbinden, der sich unter anderem in der Motivation und im Engagement zeige, die Schule gemeinsam kontinuierlich und bedarfsorientiert weiterzuentwickeln, heisst es im Bericht.

Solide Basis für Weiterentwicklung

Das Evaluationsteam bewertet insbesondere den Umgang mit der grossen Heterogenität an der Schule als sehr gut. Positiv erwähnt werden ferner die gemeinsamen Aktivitäten zur Stärkung des insgesamt guten Schul- und Unterrichtsklimas sowie das sehr gute Arbeitsklima unter den Lehrpersonen.

Diese solide und sorgsam zu bewahrende Grundlage sei wertvoll für die Weiterentwicklung der Schule. Die nachhaltige Verbesserung und Optimierung des Unterrichts sei für die Lehrpersonen und Schulleitung der Schule denn auch eine Selbstverständlichkeit, so das Evaluationsteam.

Die Schulleitung und der Gemeinderat sind erfreut über das gute Resultat und sehen sich darin gestärkt, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. (mgt)