Im Mai soll das Hotel Krone in der Solothurner Altstadt wieder seine Tore öffnen. 20 Millionen Franken kostet der Umbau des denkmalgeschützten Hauses, das sich im Besitz von Stadt und Kanton befindet.

Die Swiss-Prime-Site- Anlagestiftung ist Baurechtsnehmerin. Nun hat der Solothurner Regierungsrat für die Sanierung wie geplant aus dem Lotteriefonds einen Denkmalpflege-Beitrag in der Höhe von maximal 308 000 Franken gesprochen; 257 000 Franken für das «Krone»-Hauptgebäude, 51 000 Franken für den Leist-Trakt mit seinen Wohnungen und Geschäftsräumen. Die genauen Beiträge werden festgelegt, wenn die Abrechnungen vorliegen. Ausbezahlt werden sie im laufenden und im nächsten Jahr.

Die Arbeiten müssen «im Sinne des Amtes für Denkmalpflege und Archäologie ausgeführt werden». Das Hotel gehört städtebaulich und historisch zu den wichtigsten Gebäuden der Stadt Solothurn. Diese Bedeutung begründe sich einerseits durch die «hervorragende Lage» an der Ecke Hauptgasse und Kronengasse direkt vor der St.-Ursen-Kathedrale und andererseits «durch die über 500-jährige Geschichte als Gasthaus und die charakteristische barocke Baugestalt», schreibt der Regierungsrat in seinem Beschluss.

Die «Krone» mit ihren 28 Zimmern, dem Restaurant sowie den zwei Lounge-Räumen im Parterre und Obergeschoss wird künftig von der Gastro-Genossenschaft Baseltor geführt. Fünf Millionen Franken Umsatz soll das Haus fortan jährlich generieren, hiess es zuletzt bei den Betreibern. (sva)