Am meisten fällt die (noch) kahle linke Emmeseite auf. Auf der Biberister Seite im Schachen wurde das Emmeufer komplett gerodet; der Damm neu aufgebaut und erhöht. Der Weg auf dem Damm ist breiter als früher und wird von Erholungssuchenden, Joggern, Walkinggruppen und Hundebesitzerinnen eifrig genutzt.
Die Emme selbst fliesst in einem breiteren Flussbett. Dies gibt dem Fluss die Möglichkeit, seine Fliessdynamik zu verändern. Vor allem an den Ufern, aber auch an einigen Stellen mitten in der Emme wurden Kleinstrukturen eingebaut. Eingerammten Pfosten halten Äste und kleinere Stämme auf. Grosse Steine und Steingruppen, die im Emmenbett verteilt wurden, schützen die Fische, wenn die Strömung zu stark ist.
Lebensraum für Tiere
Entlang des Ufers sind ebenfalls Stein- und Asthaufen zu finden, die Lebensraum für Amphibien sind. Unterhalb des Pfadiheimes in Biberist verunmöglichte früher ein Wehr den Fischen die Wanderung in den oberen Teil der Emme. Nun wurde eine neue rund 50 Meter lange so genannte Bockrampe eingebaut. Das Gefälle wurde so ausgelegt, dass auch schwimmschwache Fische, wie etwa die Groppe, den Aufsteig bewältigen können.