Am Mittwoch, 8. Januar 2017, gingen bei der Kantonspolizei Solothurn drei Meldungen über «Enkeltrick»-Betrüger ein. Unbekannte kontaktierten per Telefon Rentner aus Breitenbach und Ramiswil, mit der Absicht diese zu betrügen.

Tage zuvor versuchten die «Enkeltrick»-Betrüger es bei älteren Personen in Olten, Egerkingen, Fehren, Nunningen und nochmals in Breitenbach. «Alle betroffenen Personen realisierten den Betrugsversuch frühzeitig und gingen auf die Geldforderungen nicht ein», wie die Kantonspolizei Solothurn mitteilt. Alle hätten sie die Polizei verständigt.

Die Vorgehensweise in solchen Fällen ist oftmals dieselbe: Durch geschickte Gesprächsführung versuchen «Enkeltrick»-Betrüger immer wieder, ältere Menschen zur Herausgabe eines hohen Geldbetrages zu überreden. Die Betrüger geben sich am Telefon jeweils als Verwandte aus, die dringend Geld benötigen.

Die Kantonspolizei Solothurn mahnt einmal mehr zu erhöhter Vorsicht und rät:

  • Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und die Sie nicht eindeutig als solche erkennen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen bekannt.
  • Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen umgehend Rücksprache mit Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt (Telefon 112 oder 117).

Weitere Informationen zum Thema «Enkeltrick» sind unter www.polizei.so.ch oder direkt unter www.skppsc.ch (kps)